Important advice: My spiritual work, offerings and energetic products does not replace any physician, doctor or psychologist. I explicitly distance myself from any diagnosis and healing promises. An effect of healing crystals is not proven.

Wichtiger Hinweis: Meine spirituelle Arbeit, Angebote und Energieprodukte ersetzten keinen Arzt, Mediziner oder Psychologen. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von jeglichen Heilversprechen und Diagnosen. Eine Wirkung von Heilsteinen ist nicht erwiesen.

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Wann bin ich in der Präsenz?

 

Das ist eine sehr wichtige Frage. Wenn du dich mit dieser Frage wirklich auseinandersetzt, wenn du für diese Frage eine echte und lebendige Antwort findest, wird sich dein Leben vollkommen verändern. Nichts wird so bleiben, wie es war.

 

Aber nähern wir uns erst einmal langsam an und versuchen zu verstehen, was Präsenz eigentlich bedeutet. Was ist das überhaupt, Präsenz?

 

Hierzu möchte ich gerne mit dem beginnen, was in diesem Fall nicht mit Präsenz gemeint ist:

 

-Es ist nicht das, was die Leute in herkömmlicher Weise unter Präsenz verstehen. Wenn z.B. jemand sagt: “Der Redner war sehr präsent”, dann meint er damit, dass der Redner sehr aufmerksam war, dass er bei der Sache war, und dass er vielleicht eine starke Ausstrahlung hatte. Aber das ist mit Präsenz in diesem Fall nicht gemeint!

 

-Auch ist es nicht die Präsenz, um die es geht, wenn jemand sagt: “Die Polizei war am Ort präsent”. Dabei handelt es sich nämlich um räumliche Präsenz.

 

Was ist es dann, was in diesem Fall mit Präsenz gemeint ist?

 

Präsenz ist ein Bewusstseinszustand.

Es ist ein Zustand, in dem ein Mensch wirklich anwesend ist, und das im wortwörtlichen Sinne! Es ist ein Zustand, der absolut ausschlaggebend dafür ist, ob du wirklich existierst oder nicht!

 

Was bedeutet das? Was heißt das genau?

 

Normalerweise existieren die meisten Menschen in ihrem Kopf, in ihren Gedanken. Sie ziehen ihr Existenz-Bewusstsein aus den Gedanken, frei nach dem Motto: Ich denke, also bin ich! (Descartes) Oder: Ich fühle, also bin ich!

 

Hierzu möchte ich gerne ein bisschen tiefer einsteigen, damit wir uns ein wenig von der biologischen und wissenschaftlichen Seite aus nähern.

Sehr viele Handlungen, Gedanken und Reaktionen laufen unbewusst ab. Viele Gedankenprozesse, besonders diejenigen, die oft wiederholt werden, sind automatisiert. Sie laufen von alleine ab. Genauso ist es mit vielen Handlungen und Reaktionen.

Das liegt am menschlichen Gehirn und Nervensystem, das in vielen Fällen wie eine Rechenzentrale funktioniert.

 

Dadurch, dass viele Menschen vollkommen in ihren Gedanken, Gefühlen und inneren Regungen feststecken, sind sie nicht bewusst, sie sind nicht wirklich anwesend.

 

Jetzt kommen wir der Frage nach der Präsenz schon ein gutes Stück näher!

 

Wenn ein Mensch, der nur in seinen Gedanken und Gefühlen ist, nicht wirklich anwesend ist, stellt sich die Frage: Wann oder wie können wir wirklich anwesend sein?

 

Du bist wirklich anwesend, also präsent, wenn du ein von den Gedanken und Gefühlen unabhängiges Existenzgefühl hast. Du empfindest dich in diesem Fall als wirklich anwesend und vorhanden, du bist da. Dieses Da-Sein muss in diesem Fall dann nicht durch dein Denken begründen werden.

 

In diesem Zustand des Präsent-Seins bist du dann viel bewusster und wacher, als du es normalerweise bist. Es ist ein Zustand, der eine höhere Aufmerksamkeit und vollkommen andere Bewusstheit hervorbringt. Präsenz ist somit der Schlüssel zum bewussten Sein.

 

Aber wozu das Ganze? Warum ist es wichtig, präsent zu sein und was haben wir davon?

 

Wenn ein Mensch nicht präsent und bewusst ist, hat er einen viel kleineren Handlungsspielraum, auch wenn sich die meisten darüber nicht im Klaren sind. Viele Menschen sind dadurch ein Spielball ihrer Gedanken und inneren Regungen. Sie funktionieren und reagieren eher, als dass sie bewusst handeln würden.

 

Somit ist die Präsenz der erste Schritt zu einem größeren Handlungsspielraum und einem selbstbestimmteren Leben. Außerdem befähigt uns die Präsenz dazu, dass wir viel bewusster mit unseren Gedanken und Gefühlen umgehen können. Das wiederum führt zu mehr Klarheit, Ruhe und einem vollkommen anderen Lebensgefühl. Darin fühlen wir uns wach, klar, gesammelt und gelassen. Die Präsenz ist das Tor zu einem vollkommen anderen Leben. Aber dazu später mehr!

 

Welche Rahmenbedingungen fördern die Präsenz im Alltag?

An dieser Stelle möchte ich einige Beispiele für Verhaltensweisen und Umstände nennen, die die Präsenz im Alltag fördern und dadurch bestimmte Rahmenbedingungen schaffen.

 

- eine gewisse Struktur und einen geordneten Tagesablauf (um dem äußeren Chaos    

  entgegenzuwirken)

- Zeit für dich selbst, Freiräume und Pausen

- Entschleunigung

- Zeit für wesentliche Dinge nutzen um der Ablenkung entgegen zu wirken

- Achtsamkeit

- Gelassenheit

 

Welche Rahmenbedingungen verhindern die Präsenz im Alltag?

Hier möchte ich nur einige Beispiele für Umstände und Verhaltensweisen geben, die die Präsenz im Alltag verhindern und stören. Es gibt noch viele weitere.

 

- Chaos, ein ungeordneter Tagesablauf

- Stress, Leistungsdruck, Unruhe

- Keine Zeit für sich selbst

- Zweifel, Ängste und Sorgen

- Unablässiges Denken

- Ablenkung und Zeit mit unwichtigen Dingen totschlagen

- Vermeidung und sich nicht mit sich selbst auseinander setzen

 

Diese Auflistung zeigt uns, dass es gewisse Rahmenbedingen gibt, sozusagen ein bestimmtes Milieu in dem es für uns leichter sein kann, präsent zu sein.

 

Aber wie ist es in diesen Rahmenbedingungen möglich, präsent zu sein? Wie geht das und wie funktioniert das überhaupt mit der Präsenz?

 

Hierzu möchte ich dir eine kleine Übung vorstellen. Sie kann dir den ersten Schritt zu mehr Präsenz im Alltag erleichtern.

 

Wichtig ist eine gewisse Regelmäßigkeit und Kontinuität, mit der du die Übung durchführst!

Erinnere dich so oft es dir möglich ist, an folgende Schritte.

 

1.) Halte inne!

 

Halte inne und schau, wo du dich gerade befindest. Bist du vielleicht in Gedanken? Wo bist du mit deiner Aufmerksamkeit? Lenkst du dich gerade ab? Träumst du?

Das Innehalten hilft dir, überhaupt erstmal zu bemerken, in welchem Zustand du gerade bist.

 

2.) Komm mit der Aufmerksamkeit zurück zu dir selbst!

 

Jetzt lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Nehme kurz wahr, wie es sich anfühlt zu sitzen, fühle das Gewicht deines Körpers auf dem Stuhl. Wenn du stehst, spüre deine Füße, wie sie den Boden berühren. Nehme wahr, wie sich der Körper anfühlt.

Dein Körper ist ein gutes Hilfsmittel und ein Tor zur Präsenz.

 

3.) Atme bewusst!

 

Nutze die Zeit um jetzt zwei oder dreimal wirklich bewusst durchzuatmen. Spüre den Atem und lasse beim Ausatmen einen Teil deiner Anspannung los. Dabei kann es hilfreich sein, einen leichten Ton zu machen.

 

4.) Integration

 

Bemühe dich, diese Neuausrichtung der ersten drei Schritte in deinen Alltag zu integrieren, indem du diese Übung regelmäßig wiederholst.

 

Jetzt hast du erfolgreich den ersten Schritt zu mehr Stille und Bewusstheit im Alltag getan.

 

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